Schätz mal: Was wäre drin, wenn die Waschmaschine zur richtigen Stunde liefe?
18,3 Terawattstunden gelten in deutschen Haushalten als verschiebbar, bis zu 1,65 Milliarden Euro im Jahr wären damit rechnerisch zu sparen. Der Haken steckt in den Bedingungen: Die Zahl ist ein theoretisches Maximum, kein Betrag, der auf der eigenen Stromrechnung landet.
In drei Sätzen
- 18,3 Terawattstunden gelten 2026 als verschiebbar: Haushaltsgeräte 8,3 · Heimspeicher 4,9 · E-Autos 3,6 · Wärmepumpen 1,5.
- Die Ersparnis läge bei bis zu 1,65 Milliarden Euro im Jahr, ohne Haushaltsgeräte bei 762 Millionen.
- Die Studie kommt von E.ON und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft und rechnet ein theoretisches Maximum.
Wie viel Strom könnten deutsche Haushalte einfach später verbrauchen?
Waschmaschine, Wärmepumpe, Auto, Heimspeicher: Vieles davon muss nicht laufen, wenn es läuft. Eine neue Rechnung sagt, wie viel dabei zusammenkommt. Erst schätzen, dann umblättern.
Quelle E.ON und Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE), Flexibilitäts-Check 2026, 2026-09-14
In Milliarden Euro, für alle Haushalte zusammen
Gefragt ist nicht, was du sparst, sondern was alle zusammen sparen könnten. Zum Vergleich: Deutschlands Privathaushalte verbrauchen rund 130 Terawattstunden Strom im Jahr.
Quelle E.ON und Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE), Flexibilitäts-Check 2026, 2026-09-14
18,3 Terawattstunden — und fast die Hälfte davon steckt in Waschmaschine und Spülmaschine
Bis zu 1,65 Milliarden Euro im Jahr, verteilt auf alle Haushalte. Der größte Posten sind nicht Auto und Wärmepumpe, sondern die alten Bekannten: Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler. Ohne sie bleiben von der Ersparnis 762 Millionen Euro übrig.
| Haushaltsgeräte | 8,3 |
|---|---|
| Heimspeicher | 4,9 |
| E-Autos | 3,6 |
| Wärmepumpen | 1,5 |
Quelle E.ON und Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE), Flexibilitäts-Check 2026, 2026-09-14 · heise online, Studie: Flexible Stromnutzung könnte Haushalte 1,65 Milliarden Euro sparen, 2026-09-14
Ein Maximum ist keine Ersparnis
Woher das kommt
- Flexibilitäts-Check 2026, E.ON und Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE), 2026-09-14
- Studie: Flexible Stromnutzung könnte Haushalte 1,65 Milliarden Euro sparen, heise online, 2026-09-14