Dieselbe Bewegung, umgekehrtes Vorzeichen
Sport in der Freizeit senkt das Demenzrisiko um 24 Prozent. Körperlich schwere Arbeit erhöht es um 20.
In drei Sätzen
- Eine Metaanalyse aus 74 Studien mit 4,2 Millionen Menschen findet, dass Freizeitsport das Demenzrisiko um 24 Prozent senkt.
- Bei körperlich schwerer Erwerbsarbeit dreht sich das Vorzeichen um: 20 Prozent höheres Risiko.
- Die Autoren stufen die Evidenz selbst als niedrig ein — der Arbeitsbefund stützt sich auf nur fünf Studien.
Sport senkt das Demenzrisiko um 24 Prozent. Körperlich schwere Arbeit erhöht es um 20.
Minus 24, plus 20
74 Studien aus 30 Ländern, 4,2 Millionen Menschen, 64.009 Demenzdiagnosen, im Median zehn Jahre beobachtet.
| Sport in der Freizeit | -24 Prozent |
|---|---|
| körperlich schwere Arbeit | 20 Prozent |
Quelle The Lancet Public Health, Domain-specific physical activity levels and risk of dementia: a systematic review and meta-analysis, 2026-08-25 · scinexx, Sport senkt das Demenzrisiko, körperliche Arbeit dagegen nicht, 2026-08-28
Der Verdacht der Autoren
Arbeit ist wiederholend, fremdbestimmt, oft mit Lärm und schlechter Luft. Sport ist selbstgewählt, abwechslungsreich, meist sozial. Der Kontext der Bewegung könnte so wichtig sein wie die Bewegung selbst.
Quelle The Lancet Public Health, Domain-specific physical activity levels and risk of dementia: a systematic review and meta-analysis, 2026-08-25
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